Enoteca - Favolosa

HP Vorlage

Die Qualität des Weines

Die Qualität von Wein bemisst sich letztlich danach, wie er sich bei der Verkostung sensorisch präsentiert.
Bei der Sinnenprüfung von Wein werden gerne die lateinischen Begriffe Color (Farbe), Odor (Geruch) und
Sapor (Geschmack) benutzt. Einfluss auf die sensorischen Eigenschaften haben die Rebsorte, die Rebfläche (Terroir)
und das Mengenverhältnis der Inhaltsstoffe, namentlich das Mostgewicht.
Nicht zu vernachlässigen ist die Behandlung des Leseguts bei der Ernte, die Gewinnung des Mosts beim Keltern
und der Ausbau des Weins bei und nach der Gärung.

Niederschlag findet die sensorische Qualität eines Weins letztlich in den nach nationalem Recht definierten Qualitätsstufen, die in Deutschland bei Tafelwein und Landwein beginnen und zum Qualitätswein bestimmter Anbaugebiete (Q.b.A.) führen.
Gehobenene Qualitätsweine können als Prädikatswein, abhängig hauptsächlich vom Mostgewicht,
eines der folgenden Prädikate erhalten:

* Prädikat Kabinett
* Prädikat Spätlese
* Prädikat Auslese
* Prädikat Beerenauslese
* Prädikat Trockenbeerenauslese
* Eiswein

Die Qualitätsstufe bestimmt einerseits den Kostenaufwand des Erzeugers und andererseits den Preis,
den Weinfreunde zu zahlen bereit sind.
Die teuersten Weine der Welt:

* Jéroboam-Flasche (3 Liter Inhalt) 45er Mouton ca. 42.500 Euro
* Château Mouton-Rothschild 1945, bei Christie’s in Los Angeles 28.750 US-Dollar (22.650 Euro)
* Château d'Yquem Sauternes 1811, ca. 51.000 Euro

Dazu zählen zum Beispiel auch die Erstweine der Weingüter Château Lafite-Rothschild,
Alejandro Fernández (Pesquera),
Château Le Pin, Château Latour, Château de la Roche-aux-Moines, Château Pétrus, Château Valandraud,
Domaine de la Romanée-Conti.